Veröffentlicht am Mi., 8. Jan. 2020 10:47 Uhr

Beflügeln statt betrüben

Es grummelt im Magen. Wut kocht hoch – oder man spürt Schmetterlinge im Bauch. Gefühle gehören zum Menschen. Und sie hören nicht auf, wenn wir beginnen an Jesus Christus zu glauben. Ganz im Gegenteil: gelebter Glaube will erfahren und erlebt werden.

»Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist«, übersetzte Luther Psalm 34,9. In heutigem Deutsch: »Erfahrt es selbst und seht mit eigenen Augen, dass der Herr gütig ist!« (NGÜ).

Erfahren und Sehen hat viel mit Emotionen zu tun. Wir brauchen eben auch Gefühle, um Gott und Glaubenswahrheiten zu begreifen! Marc Pietrzik und Rainer Klinner schreiben dazu. Emotionen können uns auch viel vermiesen – sowohl den Glauben als auch das Miteinander. Wie bekommen wir Gefühle so in den Griff, dass sie uns beflügeln statt zu betrüben? Johannes Klein hat hierzu hilfreiche Gedanken notiert, die »zu Herzen« gehen. Tipps für gelingende Kommunikation steuert Salome Klinner bei.

Wir hoffen, mit dieser Ausgabe Mut zu machen. Dazu, zu unseren Empfindungen zu stehen – aber sie uns nicht im Wege stehen zu lassen. Und dazu, einander zu beflügeln statt zu betrüben. Hier gibt‘s viel zu tun, aber bis zur nächsten Ausgabe ist ja mindestens Zeit

;-)

Herzlichst,

Petra Piater

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