Veröffentlicht am Fr., 8. Feb. 2019 12:55 Uhr

Ganz einfach

Die Gute Nachricht ist für alle Menschen. Trotzdem fällt uns das Weitersagen mitunter
schwer. Wo fängt man an? Wie und wann sage ich es?
Paulus schrieb mit dem Brief an die Römer eine satte theologisch-logische Abhandlung.
Die Engel in der Weihnachtsgeschichte machten es kurz & bündig: Durch das Kind in der Krippe werden Freude und Frieden erfahrbar. Nicht nur zur Weihnachtszeit reißt diese Nachricht heute leider nicht mehr viele vom Hocker. Weihnachten ist arbeitsfrei und man haut sich die »Plauze« voll.
»Verkündigung« ist heute auch ein altbackenes Wort. Es meint aber nichts anderes, als
laut und deutlich etwas weitersagen. Möglichst allen mitteilen, was ganz wichtig ist.
Das macht der Prediger durch seine Predigt am Sonntag, wenn er erklärt, was die Bibel
sagt. Das macht die gläubige Nachbarin, indem sie anderen hilft, weil Jesus ihr geholfen hat. Das macht die Jugendleiterin, wenn sie jungen Menschen mit weisen Ratschlägen der Bibel bei ihren Problemen hilft. Und der gläubige Arbeitskollege, der dem kranken Kollegen anbietet, für ihn zu beten.
Wir dürfen die beste Nachricht weitersagen! Sucht man Momente, in denen es gut passt, ist das eigentlich gar nicht so schwer. Der kathol. Theologe Leonardo Boff (mit dem ich in vielem nicht übereinstimme), hat einen sehr verständlichen Anknüpfungspunkt formuliert:
»Jeder kleine Junge möchte ein Mann sein.
Jeder Mann möchte ein König sein.
Jeder König möchte ‚Gott‘ sein.
Nur Gott möchte ein Kind sein.«

Herzlichst,

Petra Piater


Noch kein Abo? Du kannst eines unter perspektiven@fbgg.de unter Angabe deiner Adresse bestellen! Wir finanzieren uns auf Spendenbasis. Materialkosten für ein Abo sind mit 11 Euro + 3,50 Euro Portokosten (Ausland 18 Euro) jährlich gedeckt.

IBAN DE27 2019 0003 0000 1717 86 BIC GENODEF1HH2


Kategorien Zeitschrift Perspektiven