Veröffentlicht am Do., 16. Nov. 2017 09:00 Uhr

»... Wer sich Gottes Reich nicht wie ein Kind schenken lässt, der wird nicht hineinkommen.«

heißt es in Markus 10,15 – dem Vers nach der Aufforderung auf der Titelseite. Neun Monate braucht ein Mensch, bis er auf die Welt kommt. Dann ist er aber längst noch nicht ‚fertig‘!
Im ersten Lebensjahr greift der Mensch auf ein angeborenes Lernprogramm zurück, wie die Forschung belegt. Es ermöglicht ihm, sich kontinuierlich von der Geburt bis zum aufrechten Stand zu entwickeln. Selbst Babys sind schon Individuen und sehr unterschiedlich. Aber nur durch Hilfe, Zuwendung und Anregung durch enge Bezugspersonen geht die Entwicklung ‚normal‘ weiter. Mama und Papa sind wichtig!
Um das 4. Lebensjahr herum zeigen sich der Drang nach Selbständigkeit und die Orientierung zu Gleichaltrigen. Kinder brauchen unterstützende Vorbilder: Familie, Freunde, Kindergärtner, Lehrer – nicht zuletzt auch die aufbauende und (hoffentlich!) positiv prägende Gemeinde! Dazu wollen unsere Leitartikel Impulse geben.
»Fertig« ist ein Mensch aber nicht, wenn er ausgewachsen ist. Wir verändern uns als Erwachsene weiter, nur langsamer. Auch ein Aspekt, wenn Christen ‚Kinder Gottes‘ genannt werden: Wir lernen Gott lebenslang kennen und lernen von ihm. Gott möchte Kinder, die offen, lernwillig und formbar bleiben. Da können wir Großen von den Kleinen viel lernen.
Herzlichst,
Petra Piater





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Kategorien Zeitschrift Perspektiven