Veröffentlicht am Do., 16. Nov. 2017 08:41 Uhr

»Es gibt nichts Neues unter der Sonne«
...stellte schon der Schreiber des Buches Prediger fest. Irgendwie war alles schon mal da. Besonders auffällig ist das in der Modewelt: Hosen mit Schlag wechseln sich mit haut­engen ab. Mini-, Midi-, Maxi-Rocklängen variieren.
Und hochhackige Schuhe mit viel Absatz sind heute für elegant gekleidete Frauen immer sehr begehrt – dabei stammt die Idee eigentlich aus dem tiefen Mittelalter und stand bei allen Menschen hoch im Kurs, um möglichst glimpflich über den sich überall in ­den Straßen der Stadt stapelnden Müll und Unrat waten zu können, der in Ermangelung ­hygienischer Stadtreinigung einfach aus dem Fenster gekippt wurde.
Mode wird gemacht und man macht mit. Das gilt mitunter auch bei Themen des Christ-
seins und des Glaubens. Wir haben unsere Lieblingsthemen – andere lassen wir aus.
Und es gibt Themen, denen wir gern ausweichen: Sie sind zu unbequem oder schlicht zu mühsam zu erarbeiten.
Wir betonen als Christen irgendwie gern gewisse Themen eher viel und andere eher zu
wenig. So, wie z. B. Liebe. Ja, das hört sich gut an! Aber Opfer, Hingabe und Gott unter-
ordnen? Stressig und unbequem – lieber nicht so oft darüber nachdenken ...
Bleiben wir selbstkritisch und werden wir nicht einseitig.
Was ist dein Lieblingsthema? Und wie wär‘s mal mit einem anderen?
Gute Gespräche über die Artikel dieser Ausgabe wünscht,

Petra Piater

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Kategorien Zeitschrift Perspektiven